Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Funke IT und Management GmbH
handelnd unter „Computer Funke“
Ottobrunnerstraße 34
81737 München




Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) Funke IT und Management GmbH




1.Geltungsbereich


Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Geschäftsbeziehungen zwischen der Funke IT und Management GmbH, handelnd unter „Computer Funke“, und ihren Kunden, unabhängig davon, ob diese Verbraucher (§ 13 BGB) oder Unternehmer (§ 14 BGB) sind.

Abweichende oder entgegenstehende Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wurde ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

2. Vertragsart / Leistungscharakter


Unsere Leistungen erfolgen je nach Art des Auftrags als Dienst- oder Werkleistung.

Bei reinen IT-Dienstleistungen (z. B. Beratung, Analyse, Support, Fernwartung, IT-Sicherheit) handelt es sich um Dienstleistungen im Sinne der §§ 611 ff. BGB. Ein bestimmter technischer oder wirtschaftlicher Erfolg wird hierbei nicht geschuldet.

Bei Reparaturen, Hardwareaustausch oder sonstigen werkbezogenen Leistungen schulden wir die fachgerechte Durchführung der vereinbarten Arbeiten bezogen auf den konkret beauftragten Leistungsumfang.

Eine Gewährleistung besteht ausschließlich für die jeweils konkret erbrachte Leistung bzw. das ersetzte Bauteil. Eine Funktionsfähigkeit des gesamten Systems oder die Beseitigung weiterer, nicht beauftragter Fehler wird nicht geschuldet.


3. Leistungsumfang


Wir erbringen IT-Dienstleistungen, insbesondere Installation, Konfiguration, Netzwerkbetreuung, Sicherheitsberatung, Viren- und Malwareanalyse, Fernwartung, Fehlerbehebung, Datenrettung, Systemoptimierung sowie IT-Support.
Nachträgliche Korrekturen, Wiederholungsarbeiten oder Folgeaufträge gelten stets als separate, kostenpflichtige Leistungen.

4. Preise und Zahlung


Soweit nicht ausdrücklich anders angegeben, verstehen sich sämtliche Preise gegenüber Unternehmern (§ 14 BGB) zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer. Gegenüber Verbrauchern (§ 13 BGB) verstehen sich alle Preise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Soweit keine Pauschalvergütung oder Festpreisvereinbarung getroffen wurde, erfolgt die Abrechnung sämtlicher IT-Dienstleistungen und sonstiger vereinbarter Leistungen nach dem tatsächlich angefallenen Zeitaufwand. Die Abrechnung erfolgt je angefangene 15 Minuten.

Die abrechenbare Arbeitszeit umfasst sämtliche zur ordnungsgemäßen Leistungserbringung erforderlichen Tätigkeiten einschließlich notwendiger Vor- und Nacharbeiten, insbesondere Beratung, Planung, Analyse, Diagnose, Installation, Konfiguration, Programmierung, Wartung, Fehlerbehebung, Dokumentation, Funktionsprüfung sowie sonstige im Zusammenhang mit dem Auftrag erforderliche Leistungen.

Zahlungen erfolgen per Rechnung, Vorkasse, Barzahlung, EC-/Kartenzahlung oder einer sonstigen vereinbarten Zahlungsart.

Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 7 Kalendertagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.

Kommt der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Vorschriften, insbesondere die Regelungen der §§ 286 und 288 BGB. Der Anbieter ist berechtigt, Verzugszinsen sowie gegebenenfalls weitere gesetzlich zulässige Verzugsschäden geltend zu machen.

Bis zur vollständigen Begleichung sämtlicher fälliger Forderungen kann der Anbieter die weitere Leistungserbringung oder Herausgabe von Waren verweigern, soweit gesetzlich zulässig.


5. Lieferung und Versand


Lieferfristen sind unverbindlich, sofern nicht schriftlich fix vereinbart. Versand erfolgt auf Gefahr des Kunden, wenn dieser Unternehmer ist.

6. Rückgabe- und Widerrufsrecht

6.1 Ladenverkauf (stationär)


Für im Geschäft erworbene Ware besteht kein Rückgabe- oder Umtauschrecht, sofern kein gesetzlicher Mangel vorliegt.
Keine Rücknahme insbesondere bei:
• geöffneten Softwareartikeln oder Lizenzcodes
• installierter/aktivierter Software
• kundenspezifisch konfigurierten Systemen
• Ersatzteilbestellungen

6.2 Fernabsatz / Online


Für Verbraucher gilt das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen.

6.3 Widerrufsausschluss / Erlöschen


Der Widerruf erlischt bei:
• vollständig erbrachter Dienstleistung mit Zustimmung des Kunden (§ 356 Abs. 4 BGB)
• Beginn der Dienstleistung, wenn der Kunde ausdrücklich verlangt hat, dass vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird
• geöffneten Software-/Lizenzprodukten
• individuell konfigurierten IT-Systemen

7. Funktionsstörungen & Haftung bei Dienstleistungen


Bei Dienstleistungen wird kein bestimmter Erfolg geschuldet.
Bei Reparaturen oder werkbezogenen Leistungen bezieht sich die Gewährleistung ausschließlich auf die konkret durchgeführte Maßnahme.
Systemausfälle, Softwarekonflikte, Update-Probleme, Inkompatibilitäten oder weitere Defekte, die nicht im Zusammenhang mit der durchgeführten Leistung stehen, begründen keinen Anspruch auf kostenlose Nachbesserung.

8. Haftung


Wir haften für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und beschränkt auf den vorhersehbaren, typischen Schaden.
Die Haftung für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

9. Datenschutz


Datenverarbeitung gemäß DSGVO. Eine Auftragsverarbeitung erfolgt nur nach gesonderter Vereinbarung gemäß Art. 28 DSGVO.

10. Fernwartung


Die Durchführung erfolgt ausschließlich mit vorheriger Zustimmung des Kunden.
Der Kunde bleibt für eigene Datensicherung verantwortlich.

11. Eigentumsvorbehalt


Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum der Funke IT und Management GmbH.

12. Datenverlust, Datensicherung


Der Kunde ist verpflichtet, vor Übergabe eines Gerätes oder Datenträgers eigenverantwortlich eine vollständige Datensicherung durchzuführen.

Der Anbieter ist nicht verpflichtet, vor Diagnose-, Reparatur-, Wartungs-, Installations-, Update- oder Datenrettungsarbeiten eine Datensicherung anzufertigen, sofern diese nicht ausdrücklich schriftlich beauftragt wurde.

Der Kunde ist sich bewusst, dass im Rahmen technischer Arbeiten Daten verändert, beschädigt oder gelöscht werden können.

Der Anbieter haftet für Datenverluste oder Datenbeschädigungen ausschließlich, soweit diese vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden oder eine zwingende gesetzliche Haftung besteht.

Eine Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn oder den Verlust geschäftlicher Daten besteht nur im Rahmen zwingender gesetzlicher Vorschriften.


13. Reparatur, Datenrettung, Viren- & Malwarebeseitigung, Hackerangriffe


Sämtliche Diagnose-, Reparatur-, Wartungs-, Datenrettungs- und Wiederherstellungsarbeiten erfolgen nach dem jeweiligen Stand der Technik.

Der Anbieter schuldet, soweit gesetzlich zulässig, keinen bestimmten technischen oder wirtschaftlichen Erfolg, sofern dieser nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

Insbesondere bei Datenrettungen hängt der Erfolg von Art und Umfang des Schadens, dem technischen Zustand des Datenträgers sowie weiteren äußeren Umständen ab. Eine vollständige Wiederherstellung sämtlicher Daten kann daher nicht garantiert werden.

Bereits vorhandene Defekte, Materialermüdungen oder Vorschäden können sich im Rahmen technisch notwendiger Diagnose-, Reparatur- oder Datenrettungsarbeiten verschlimmern oder erstmals sichtbar werden. Hierfür haftet der Anbieter nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

Ist eine Datenrettung im eigenen Betrieb nicht möglich oder wirtschaftlich sinnvoll, kann der Datenträger nach vorheriger Zustimmung des Kunden an ein spezialisiertes Partnerlabor oder einen geeigneten Erfüllungsgehilfen weitergeleitet werden.

Soweit der Kunde der Weitergabe an ein Partnerlabor zugestimmt hat, erfolgt die weitere Bearbeitung des Datenträgers ab dessen Übergabe im Verantwortungsbereich des jeweiligen Partnerlabors. Für die dort erbrachten Leistungen, Bearbeitungsfristen, Bearbeitungsergebnisse sowie den Umgang mit dem Datenträger gelten ergänzend die Vertrags- und Geschäftsbedingungen des jeweiligen Partnerlabors.

Der Kunde bleibt Eigentümer sämtlicher Datenträger.

Eine Vernichtung, Verwertung oder Entsorgung eines Datenträgers erfolgt ausschließlich aufgrund einer ausdrücklichen Zustimmung des Kunden oder einer gesonderten vertraglichen Vereinbarung.

Der Kunde versichert, Eigentümer des Datenträgers oder zur Beauftragung der Reparatur, Diagnose oder Datenrettung berechtigt zu sein. Der Anbieter ist berechtigt, die Annahme oder Weiterbearbeitung eines Gerätes oder Datenträgers abzulehnen oder abzubrechen, wenn begründete Zweifel an der Eigentumsberechtigung oder der Berechtigung zur Auftragserteilung bestehen. Gesetzliche Mitteilungs- oder Herausgabepflichten gegenüber Behörden bleiben hiervon unberührt.


14. IT-Sicherheit & Cybersecurity


Trotz fachgerechter Sicherheitsmaßnahmen kann ein vollständiger Schutz vor Schadsoftware, Hackerangriffen, Ransomware, Datenverlust, Systemausfällen oder sonstigen Cyberangriffen nicht gewährleistet werden.

Der Anbieter übernimmt keine Gewähr dafür, dass nach Durchführung der Arbeiten zukünftig keine erneuten Sicherheitsvorfälle eintreten.

15. Servicezeiten


Leistungen erfolgen während regulärer Geschäftszeiten. Abweichende Zeiträume nur nach Vereinbarung und Zuschlag.

16. Drittsoftware


Für installierte Hard- und Software gelten ergänzend die Lizenz-, Nutzungs- und Vertragsbedingungen der jeweiligen Hersteller oder Anbieter.

Der Anbieter haftet nicht für Funktionsstörungen, Leistungsänderungen, Inkompatibilitäten, Lizenzprobleme, Updatefolgen oder die Einstellung von Diensten durch Dritte.

Dies gilt insbesondere für Cloud-Dienste, Microsoft 365, Exchange Online, Backup-Dienste, Hosting, Domainregistrierungen sowie sonstige Leistungen externer Anbieter.

17. Gewährleistung bei gebrauchten und refurbished Geräten

Als gebrauchte bzw. refurbished Geräte gelten Produkte, die bereits genutzt wurden und von der Funke IT und Management GmbH technisch geprüft, gereinigt sowie – soweit erforderlich – instand gesetzt wurden.

Refurbished Geräte können alters- und nutzungsbedingte Gebrauchsspuren aufweisen. Diese stellen keinen Sachmangel dar, sofern sie die Funktion des Gerätes nicht beeinträchtigen.

Für gebrauchte und refurbished Geräte gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen. Soweit gesetzlich zulässig, kann die Gewährleistungsfrist gegenüber Verbrauchern durch ausdrückliche Vereinbarung vor Vertragsschluss verkürzt werden.

Der Kunde ist verpflichtet, das Gerät sachgemäß zu behandeln und ausschließlich entsprechend den Herstellerangaben zu verwenden.

Das eigenmächtige Öffnen, Zerlegen, Umbauen oder Verändern des Gerätes durch den Kunden oder nicht autorisierte Dritte ist unzulässig. Gleiches gilt für Reparaturversuche, Lötarbeiten, den Austausch oder die Entfernung von Bauteilen, BIOS-/Firmware-Manipulationen oder sonstige technische Eingriffe.

Werden derartige Eingriffe vorgenommen und dadurch ein Defekt verursacht oder die Prüfung eines Gewährleistungsfalls wesentlich erschwert oder unmöglich gemacht, bestehen insoweit keine Gewährleistungs- oder Schadensersatzansprüche gegen den Anbieter.

Normale Wartungsarbeiten, die vom Hersteller ausdrücklich vorgesehen sind (z. B. der Austausch eines vom Hersteller als wechselbar vorgesehenen Akkus oder Massenspeichers), bleiben hiervon unberührt.


18. Aufbewahrung & Entsorgung nicht abgeholter Geräte


Geräte und Datenträger sind innerhalb von drei Monaten nach Mitteilung der Fertigstellung oder Abschluss des Auftrags abzuholen.

Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Abholung, ist der Anbieter berechtigt, angemessene Lagerkosten zu berechnen.

Vor einer Verwertung oder Entsorgung erfolgt eine erneute schriftliche Aufforderung unter Setzung einer Frist von mindestens 14 Kalendertagen.

Nach fruchtlosem Ablauf dieser Frist ist der Anbieter berechtigt, die Geräte oder Datenträger nach den gesetzlichen Vorschriften zu verwerten oder fachgerecht zu entsorgen.

19. Konferenzraum, Coworking, Schulungen und Hausordnung

Die Nutzung von Konferenzräumen, Coworking-Arbeitsplätzen, Schulungsräumen sowie sämtlicher bereitgestellter Einrichtungen erfolgt ausschließlich im Rahmen der vereinbarten Buchungszeiten und gemäß diesen AGB sowie der geltenden Hausordnung.

Der Nutzer verpflichtet sich, sämtliche Räumlichkeiten, Möbel, technischen Einrichtungen, Geräte sowie sonstiges Inventar pfleglich zu behandeln und ausschließlich bestimmungsgemäß zu verwenden.

Die bereitgestellte technische Infrastruktur, insbesondere WLAN, Netzwerkanschlüsse, Monitore, Fernseher, Beamer, Konferenzsysteme, Drucker, Dockingstationen sowie sonstige IT-Systeme dürfen ausschließlich bestimmungsgemäß genutzt werden. Das Anschließen eigener Netzwerkgeräte, Router, Switches, Access Points, Server oder sonstiger aktiver Netzwerkkomponenten ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Anbieters nicht gestattet.

Jegliche Manipulationen an der vorhandenen IT-Infrastruktur, Netzwerktechnik, Verkabelung oder Software sowie das Umgehen von Sicherheitsmaßnahmen sind untersagt.

Der Nutzer verpflichtet sich, die bereitgestellten Internet- und Netzwerkverbindungen ausschließlich im Einklang mit den geltenden gesetzlichen Bestimmungen zu verwenden. Insbesondere sind rechtswidrige Downloads, Filesharing, Urheberrechtsverletzungen, Angriffe auf fremde Systeme, Spamversand oder sonstige missbräuchliche Nutzungen untersagt.

Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für eine jederzeit störungsfreie Verfügbarkeit der Internetverbindung, der Stromversorgung oder der technischen Ausstattung. Kurzzeitige Unterbrechungen, Wartungsarbeiten oder technische Störungen begründen keinen Schadensersatzanspruch.

Für den Verlust, Diebstahl oder die Beschädigung persönlicher Gegenstände, Datenträger, Bargeld oder sonstiger Wertgegenstände haftet der Anbieter nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

Der Nutzer haftet für sämtliche von ihm oder seinen Begleitpersonen schuldhaft verursachten Schäden an Räumlichkeiten, Mobiliar, technischer Ausstattung oder sonstigem Eigentum des Anbieters.

Der Anbieter ist berechtigt, Personen bei erheblichen Verstößen gegen diese AGB, gegen gesetzliche Vorschriften oder gegen die Hausordnung des Hauses mit sofortiger Wirkung von der weiteren Nutzung auszuschließen. Bereits gezahlte Entgelte werden in diesem Fall nicht erstattet.

Für Schulungen, Workshops oder Beratungsleistungen wird kein bestimmter Lern-, Prüfungs- oder wirtschaftlicher Erfolg geschuldet.

Das Mitbringen oder der Konsum illegaler Drogen sowie der Missbrauch alkoholischer Getränke sind untersagt. Das Rauchverbot innerhalb sämtlicher Räumlichkeiten ist einzuhalten. Offenes Feuer sowie gefährliche Stoffe oder Gegenstände dürfen nicht eingebracht oder verwendet werden.

Der Nutzer verpflichtet sich, Flucht- und Rettungswege jederzeit freizuhalten sowie sämtliche Brandschutz-, Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften einzuhalten.

20. Vertraulichkeit und Datenschutz in gemeinsam genutzten Räumen

Der Nutzer ist verpflichtet, bei der Nutzung von Konferenzräumen, Coworking-Arbeitsplätzen sowie sonstigen gemeinschaftlich genutzten Bereichen die Vertraulichkeit von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen sowie personenbezogenen Daten zu wahren.

Vertrauliche Unterlagen, Datenträger, Endgeräte oder sonstige sensible Informationen sind vom Nutzer gegen den Zugriff unbefugter Dritter zu schützen und bei Verlassen des Arbeitsplatzes ordnungsgemäß zu sichern oder mitzunehmen.

Der Anbieter übernimmt keine Haftung für den Verlust, Diebstahl, die Beschädigung oder die unbefugte Kenntnisnahme von Unterlagen, Datenträgern, Endgeräten oder sonstigen persönlichen Gegenständen des Nutzers, sofern diese Schäden nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig durch den Anbieter verursacht wurden.

Der Nutzer verpflichtet sich, bereitgestellte Arbeitsplätze, Konferenzräume sowie technische Einrichtungen nach Beendigung der Nutzung ordnungsgemäß zu verlassen, sämtliche persönlichen Gegenstände mitzunehmen sowie auf bereitgestellten Geräten oder Speichermedien gespeicherte Daten vollständig zu entfernen.

Der Anbieter ist berechtigt, aus Sicherheitsgründen zurückgelassene Gegenstände oder Datenträger zu sichern. Eine Verpflichtung zur Aufbewahrung, Sicherung oder Wiederherstellung von Daten besteht jedoch nicht.

Für die Einhaltung gesetzlicher Datenschutz-, Geheimhaltungs- oder berufsrechtlicher Vorschriften, insbesondere nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), dem Geschäftsgeheimnisgesetz (GeschGehG) oder sonstigen berufsrechtlichen Verschwiegenheitspflichten, ist ausschließlich der jeweilige Nutzer verantwortlich.

21. Zugangsdaten, Passwörter und Gerätezugriff

Zur Durchführung von Diagnose-, Reparatur-, Wartungs-, Datenrettungs-, Installations- oder Supportleistungen kann es erforderlich sein, dass der Kunde dem Anbieter Passwörter, PINs, Entsperrmuster, Wiederherstellungsschlüssel, Administratorzugänge oder sonstige erforderliche Zugangsdaten zur Verfügung stellt.

Der Kunde versichert, dass er zur Nutzung des Gerätes sowie zur Weitergabe der erforderlichen Zugangsdaten berechtigt ist und hierdurch keine Rechte Dritter verletzt werden.

Soweit für die Durchführung des Auftrags Zugangsdaten erforderlich sind und diese vom Kunden nicht oder nicht vollständig zur Verfügung gestellt werden, ist der Anbieter berechtigt, die Leistung ganz oder teilweise abzulehnen oder nur eingeschränkt zu erbringen. Hierdurch entstehende Mehrkosten oder Verzögerungen gehen nicht zu Lasten des Anbieters.

Der Anbieter verwendet überlassene Zugangsdaten ausschließlich zur Durchführung des jeweiligen Auftrags. Eine dauerhafte Speicherung erfolgt nur, soweit dies zur Vertragserfüllung oder aufgrund gesetzlicher Aufbewahrungspflichten erforderlich ist.

Der Kunde ist verpflichtet, sämtliche Passwörter, Zugangsdaten und Sicherheitskennwörter nach Abschluss der Arbeiten eigenverantwortlich zu ändern, sofern ihm dies aus Sicherheitsgründen erforderlich erscheint.

Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Einschränkungen oder den Verlust von Funktionen, die auf aktivierte Sicherheitsmechanismen des Herstellers zurückzuführen sind, insbesondere auf Aktivierungssperren, Geräteverschlüsselungen, Apple-Aktivierungssperren (Activation Lock), Microsoft BitLocker, Android Factory Reset Protection (FRP) oder vergleichbare Sicherheitsfunktionen, sofern diese nicht durch den Anbieter verursacht wurden.

Der Anbieter ist berechtigt, die Bearbeitung eines Gerätes abzulehnen oder abzubrechen, wenn begründete Zweifel an der Eigentumsberechtigung des Kunden bestehen oder der Verdacht einer rechtswidrigen Herkunft des Gerätes besteht. Gesetzliche Mitteilungs- oder Herausgabepflichten gegenüber Behörden bleiben hiervon unberührt.


22. Kommunikation / Messenger


Die Kommunikation kann nach Wahl des Kunden per Telefon, E-Mail oder Messenger-Diensten (z. B. WhatsApp) erfolgen.

Dem Kunden ist bekannt, dass elektronische Kommunikationswege Sicherheitsrisiken unterliegen können. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kann nicht in jedem Fall gewährleistet werden.

Der Versand von Zugangsdaten, Dokumenten oder sonstigen Informationen erfolgt auf Wunsch des Kunden über den vereinbarten Kommunikationsweg.

23. Höhere Gewalt


Der Anbieter haftet nicht für Verzögerungen, Leistungsausfälle oder die Unmöglichkeit der Leistungserbringung, soweit diese auf Ereignisse zurückzuführen sind, die außerhalb seines Einflussbereichs liegen und auch bei Anwendung der gebotenen Sorgfalt nicht vorhersehbar oder vermeidbar waren (höhere Gewalt).

Als Fälle höherer Gewalt gelten insbesondere, jedoch nicht abschließend:

  • Naturkatastrophen (z. B. Hochwasser, Sturm, Erdbeben, Brand),
  • Strom- oder Internetausfälle,
  • Ausfälle von Rechenzentren, Cloud-Diensten oder Telekommunikationsnetzen,
  • Cyberangriffe, soweit diese trotz angemessener Sicherheitsmaßnahmen nicht verhindert werden konnten,
  • Pandemien, Epidemien oder behördliche Maßnahmen,
  • Streiks, Aussperrungen oder sonstige Arbeitskampfmaßnahmen,
  • Krieg, terroristische Handlungen oder sonstige außergewöhnliche Ereignisse.

Während der Dauer eines Ereignisses höherer Gewalt ruhen die betroffenen Leistungspflichten. Verzögert sich die Leistungserbringung aufgrund höherer Gewalt, verlängern sich vereinbarte Leistungs- oder Lieferfristen angemessen um die Dauer der Behinderung zuzüglich einer angemessenen Wiederanlaufzeit.

Schadensersatzansprüche des Kunden aufgrund einer durch höhere Gewalt verursachten Verzögerung oder Nichterfüllung der Leistung sind ausgeschlossen, soweit dem keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften entgegenstehen.

24. Schlussbestimmungen


Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt.
Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand für Unternehmer ist der Sitz des Unternehmens.

Funke IT und Management GmbH 

Geschäftsführer: Robert Varga 

HRB 308655, Amtsgericht München 

Ottobrunnerstraße 34 

81737 München 

Tel.: 089 436 40 436 

E-Mail: support@funke-it-management.de 

Web: www.funke-it-management.de 

Web: www.computerfunke.de




Es gilt deutsches Recht.

Gerichtsstand für Unternehmer ist München.